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Freitag, 25. November 2011

7. Stuttgarter Wissensmanagement-Tage 2011 – EsPresto war dabei!

Am 16. und 17. November fanden nun wieder die "Wissensmanagement-Tage" in der Stuttgarter Liederhalle statt. Wir waren mit einem Stand in der begleitenden Fachausstellung und einschlägigen Best Practice-Vorträgen dabei, zusammen mit unserem Kunden - den Berliner Stadtreinigungsbetrieben!


Die WiMa-Tage haben sich längst zu einem Fachkongress mit Eventcharakter in der Wissensmanagement-Branche etabliert

Bereits in den letzten Jahren gab es einen großen Zuspruch an dem Event. So auch dieses Jahr. Rund 250 Teilnehmer fanden sich zusammen und tauschten sich intensiv über ihre Erfahrungen zu IT-Lösungen und Wissensmanagement aus. Die hohe Besucherqualität schaffte eine angenehme Atmosphäre zum Plauschen, da das Interesse und das fachliche Wissen der Teilnehmer sehr ausgeprägt war. Die WiMa-Tage richten sich jedes Jahr an Wissensmanager und Fach- sowie Führungskräfte, die sich explizit mit der Schaffung, Organisation und Nutzung von unternehmensrelevantem Wissen beschäftigen.

Auf der Fachausstellung, wo wir mit über 30 Ausstellern vertreten waren, konnten Besucher bei uns einen Einblick in die Wiki-Lösungen "Confluence" und "XWiki" oder in die Projektmanagement-Software "JIRA" bekommen oder sich einfach mit uns austauschen.



Knackiges Programm an beiden Kongresstagen

In Plenums-, Fachforumsvorträgen und Praxisworkshops, die an den beiden Kongresstagen jeweils über den ganzen Tag verteilt stattfanden, gaben Experten ihre Erfahrungswerte weiter. Die Themenfelder beschäftigten sich mit der Trendentwicklung des Wissensmanagements: Wo geht die Entwicklung des Wissensmanagements hin? Was sind die Schwerpunkte? Was sind die Hürden in der Praxis? Und wie kann Wissen im Unternehmen gewinnbringend gebündelt und verwaltet werden? Social Media, Suchalgorithmen und Kommunikationsformen wie Unternehmens-Wikis, Microblogging, Instant Messaging & Co. waren nur einige von vielen Themenfeldern.

Neben Unternehmen wie T-Systems, IBM und der Commerzbank gab auch die EsPresto AG mit der BSR ihre Best Practice-Erfahrungen zum Besten. Unser Kunde präsentierte in dem Zusammenhang, wie eine Wiki-Einführung im Unternehmen gelingen kann und welcher Schritte es bedarf, das Wiki-Konzept schlussendlich in der Unternehmenskultur fest zu verankern.

Im Gespräch waren unter anderem aber auch Redner wie Christian Kind (Pumacy Technologies AG), Stefan Voigt (Fraunhofer IFF), Alexander Koppe und Ulrich Schmidt (EnBW AG), Klaus Rippert (Attensity Europe GmbH) und Mate Ezgeta (United Planet GmbH).



Nur was ist nun ein mögliches Fazit?

Es gibt gute Ansätze. Laut den Experten wird das persönliche Wissensmanagement zukünftig an Bedeutung gewinnen - der einzelne Wissensmanagener, der sich intensiver seinen Kompetenzen widmen wird. Nach wie vor steht die Verankerung von "Offenheit" in der Unternehmensphilosophie selbst ganz weit oben auf dem Plan für ein Erfolgsrezept von gewinnbringendem Wissensmanagement im Unternehmen. Nur wenn die Kommunikation im Unternehmen auch "vorgelebt" und "gelebt" wird, kann "Enterprise 2.0" sich etablieren. Management und Unternehmenskultur sind hier gefragt. Auch ein vereinfachter Zugriff via einer intuitiven Bedienbarkeit auf Informationen muss gewährleistet werden.

Laut Gabriele Vollmar, Präsidentin der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (GfWM), wird sich "Wissensmanagement" als Disziplin selbst verabschieden, da die „Unternehmensführung wissensorientiert wird und Organisationsstrukturen wissensfördernd sein werden. Wissensmanagement wird diffundiert sein … weil der Unternehmer selbst Wissensmanager sein wird … Die Organisation wird ein Wissensunternehmen … und Wissensmanagement wird eine Selbstverständlichkeit.“ Lassen wir uns überraschen.

Wer sich für Wissensmanagement interessiert, sollte unbedingt in der XING-Gruppe des Magazins "wissensmanagement" reinschauen. Hier findet man Fachartikel, News, Studien, Praxisberichte, Termine und Links rund ums Thema Wissensmanagement.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Wissen teilen macht nur mit Publikum Spass

Auf Slideshare findet man eine sehr schöne Präsentationsreihe zum Thema Wissensmanagement im Enterprise 2.0 von T-Systems.
Im ersten Teil wird beleuchtet was klassische Felder des Wissensmanagement sind und warum mit den herkömmlichen Methoden der aktive Austausch von Wissen nur so schlecht zu bewerkstelligen ist. Viel interessanter ist noch, dass ebenfalls darauf eingegangen wird, warum der bloße Einsatz von Tools wie Wiki, Blogs und Social Software ebenfalls keine nennenswerte Fortschritte bei der Weitergabe von Wissen bringt.
Die Motivation Wissen zu teilen kommt erst mit dem "geeigneten Publikum", so wird behauptet.
Der zweite Teil der Präsentation hält fest "Erst wenn Social Software als übergreifende Plattform verstanden und in der täglichen Arbeit eingesetzt wird, dann wird aus einer hierarchischen Sicht volle Transparenz über Themen, Experten und Netzwerke".
Diese Transparenz muss gewollt sein und ein Unternehmen muss sich darüber bewusst sein, dass der Einsatz dieser Web 2.0 Technologien im Unternehmen starken Einfluss auf die Unternehmenskultur haben wird. Der dritte und abschließende Teil der Präsentation wird in den kommenden Tagen hochgeladen und beschäftigt sich damit wie Enterprise 2.0 im Idealfall gestaltet wird.