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Montag, 22. Juni 2009

Social Networking lohnt sich auch für Unternehmen

Eine neuere Studie (April 2009), die IBM in Kooperation mit dem MIT durchgeführt hat, räumt mit dem alten Vorurteil auf, exzessiver Gebrauch von sozialen Netzwerken verschwende unnötig Zeit - und damit auch Geld. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, wenn man der Studie folgen darf.
Es wurde das Kommunikationsverhalten von 2.600 IBM Beratern über den Zeitraum eines Jahres beobachtet. Es zeigte sich, dass v.a. die Mitarbeiter, die über diverse Kommunikationswege (wie E-Mail und auch Chat) einen engen Kontakt zu Ihren Führungskräften hatten, im Schnitt deutlich mehr Umsatz als Kollegen generierten, die nicht so gut vernetzt waren.

... those with strong links to a manager produced an average of $588 of revenue per month over the norm.

Via

Die zentralen Aussagen der Studie wurden übersichtlich in Ross Dawson's Blog zusammengefasst.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Wissen teilen macht nur mit Publikum Spass

Auf Slideshare findet man eine sehr schöne Präsentationsreihe zum Thema Wissensmanagement im Enterprise 2.0 von T-Systems.
Im ersten Teil wird beleuchtet was klassische Felder des Wissensmanagement sind und warum mit den herkömmlichen Methoden der aktive Austausch von Wissen nur so schlecht zu bewerkstelligen ist. Viel interessanter ist noch, dass ebenfalls darauf eingegangen wird, warum der bloße Einsatz von Tools wie Wiki, Blogs und Social Software ebenfalls keine nennenswerte Fortschritte bei der Weitergabe von Wissen bringt.
Die Motivation Wissen zu teilen kommt erst mit dem "geeigneten Publikum", so wird behauptet.
Der zweite Teil der Präsentation hält fest "Erst wenn Social Software als übergreifende Plattform verstanden und in der täglichen Arbeit eingesetzt wird, dann wird aus einer hierarchischen Sicht volle Transparenz über Themen, Experten und Netzwerke".
Diese Transparenz muss gewollt sein und ein Unternehmen muss sich darüber bewusst sein, dass der Einsatz dieser Web 2.0 Technologien im Unternehmen starken Einfluss auf die Unternehmenskultur haben wird. Der dritte und abschließende Teil der Präsentation wird in den kommenden Tagen hochgeladen und beschäftigt sich damit wie Enterprise 2.0 im Idealfall gestaltet wird.