EsPresto.org

Montag, 13. Juli 2009

Google und die Weltherrschaft

Bislang war es Aufgabe von Pinky and the Brain allwöchentlich die Weltherrschaft an sich zu reißen. Offensichtlich haben die beiden seit 1998 große Konkurrenz. Was genau einigen unserer Entwicklern dieses nervöse Zucken im Auge bereitet hat, wenn man von Google Mail oder anderen Google Diensten gesprochen hat, war mir bislang zum größten Teil schleierhaft.
Ist doch alles toll! Funktionierende Anwendungen - und alles kostenlos.
Ein bisschen Bauchschmerzen hat mir die am Samstag, den 11.07.09 im 3Sat ausgestrahlte Sendung "Die Welt ist eine Google" dann doch bereitet. Wer lieber schaut statt zu lesen folgt auf der Seite dem Link zur Mediathek.
Wobei wenn EsPresto eigene Massageräume und Elektroautos hätte ... das fände ich auch gar nicht sooo schlecht.

Donnerstag, 09. Juli 2009

Telemedial, multimedial, webaffin, web 2.0?

Meine vorherigen Arbeitgeber waren Großkonzerne, in denen es nicht selbstverständlich war Internetanschluss zu haben. Das Mailfach war auf 2 MB begrenzt und der Weg bei Fragen zum Admin lang.
Mit meinem Wechsel zu EsPresto vor 3,5 Jahren hat sich einiges an meiner Arbeitsweise geändert. Die EsPresto AG hat eine offene Firmenkultur, bei der Anregungen aller Mitarbeiter zu allen Themen jederzeit gerne gehört und aufgenommen werden. Zu dieser Firmenkultur passt es auch andere, meinem Empfinden nach, viel effizientere Arbeitsmittel einzusetzen. Dazu gehören für mich unser Chat, unser TagIt und v.a. unser internes Wiki, welches wir als internen Wissensspeicher benutzen. Arbeit ohne Internetanschluss ist undenkbar geworden.

[Mehr ...]

Montag, 06. Juli 2009

Rezept "Französischer Kräutertraum" kleine Teigpäckchen vom Firmenlauf

Auf Wunsch hier das Rezept von den kleinen Teigpäckchen beim Firmenlauf, die sich "Französischer Kräutertraum" nennen und wirklich auch was für "Küchenfaule" sind, da sie blitzschnell gehen.

Zutaten: 1 fertiger Pizzateig (Kühlregal)
1 Becher Frischkäse französische Kräuter
1 Paprika
150 g Kochschinken

Man nehme den Pizzateig und teile ihn in 12 kleine Quadrate. Der Kochschinken und die Paprika werden in kleine Stücke geschnitten und in einer Schüssel mit den Frischkäse vermischt. In kleinen Portionen auf die 12 Pizzaquadrate geben und die Ecken jeweils über kreuz zusammenlegen, sodass kleine Päckchen entstehen. Diese dann einfach für 10-15 Minuten in den Ofen und fertig! Man kann das ganze natürlich mit unterschiedlichen Frischkäsesorten variieren oder auch mit Käse überbacken.

Freitag, 03. Juli 2009

Nummer 4470, Altersklasse: Senioren M30

Heute war es so weit, dass regelmäßige Trainieren am Kaffeeautomaten sollte sich bewähren. Um 19:20 Uhr fiel der Startschuss für die Läufer. Es dauerte dann knapp 8 Minuten bis wir zur Startlinie kamen. Durch Transponder in den Nummernschildern wurde für jeden Läufer eine eigene Zeit genommen.

Danach verlief es ungefähr so: Sonne, Asphalt, Amway im Weg, Achtung Kurve rechts, Pfützen, Asphalt, Sonne, Amway im Weg, Schweiss im Auge, Plastebecher, Trommeln, Schweis im Ohr, oh Gott erst 2km?, Weiterlaufen, ah Denis ist hinter mir, mal sehn ob ich ihn abhängen kann, schliesslich hat er gar nicht trainiert, Mist er bleibt dran, warum ist das Ziel noch so weit weg?, gemeinsam ins Ziel, schnell WASSER!, ah ein Erdinger Stand, hm alkoholfrei, na macht nix, her damit.

Die Zahlen:
6km
00:31:39
Gesamtplatz 1954
Altersklasse Senioren M30
Ak-Platz: 324

Danach gab es eine tolle Verpflegung mit Schnitzeln, Hackfleichbällchen, Pastetchen, herzhaften Muffins und einem richtig erfrischenden Melonensalat. Danke Mandy!

Es hat wirklich großen Spaß gemacht. In der Euphorie danach wurde gleich mal festgelegt, dass wir nächstes Jahr versuchen sowohl am Staffellauf als auch am Firmenlauf teilzunehmen.

Donnerstag, 02. Juli 2009

Besuch des LinuxTag 2009 - Fortsetzung "Car-2-X"

Von den ersten beiden Vorträgen habe ich bereits letzte Woche berichtet: http://www.espresto.org/blog/public/entry/besuch_des_linuxtag_2009

Die folgende Pause von 13:00 - 15:00 Uhr, ohne Vorträge - abgesehen von den Keynotes - nutzte ich um mich an den Ständen umzuschauen:

Das Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme stellte Car-2-X in einer besonderen Ausprägung vor. 2 Car-2-X Einbaugeräte stellten beispielhaft je ein Fahrzeug dar: Eines ein Polizeifahrzeug und das andere einen normalen PKW. Beim PKW wurde auf dem Display dargestellt aus welcher Richtung der Polizeiwagen sich mit Blaulicht nähert. Die Geräte sind untereinander per Funk verbunden. (In Europa sind die Frequenzbänder zwischen 5.845 und 5.925 Megahertz festgelegt, um Autos die Kommunikation untereinander und Anwendungen wie Internet im Auto zu ermöglichen.)

Mit diesen Geräten können nun verschiedene Szenarien umgesetzt werden:

  • der Fahrer wird informiert und kann selbst handeln
  • der PKW wird automatisch gesteuert, z.b. gebremst

Die Car-2-Car Kommunikation finde ich unheimlich spannend, allerdings hatte ich am Stand ein paar Fragen:

Frage: Sind die Geräte schon einsatzfähig oder ist das alles Forschungsarbeit?
Antwort: Die grundlegenden Protokolle und Übertragungswege sind lange Zeit festgelegt und haben in diversen Testprojekten funktioniert. Die Geräte sind nicht Serie.

Frage: Wie werden denn gefälschte Nachrichten erkannt oder verhindert?
Antwort: Alles basiert auf signierten Nachrichten und jedes Gerät hat ein eigenes Zertifikat.

Frage: Das heißt die Geräte und damit die Fahrer sind überall eindeutig identifizierbar?
Antwort: Prinzipiell schon, es gibt aber Techniken, z.B. mit mehreren Zertifikaten, die zufällig genutzt werden, wenigstens etwas Privatsphäre zu erhalten.

Frage: Wie funktioniert das mit zurückgezogenen Zertifikaten, z.B. wenn ein Gerät abhanden kommt. Prüfen die empfangenen Geräte die Gültigkeit der Zertifikate.
Antwort: Nein, dafür müsste jedes Gerät bei der CA nachfragen ob denn das Zertifikat noch gültig ist - aber eigentlich müsste das gemacht werden.

(Die meisten Browser prüfen in der Standardeinstellung übrigens auch nicht ob ein Zertifikat noch gültig ist.)

Frage: Ist die Technik schon so ausgelegt, dass ich z.B. als Tourist mit meinem Auto im Ausland auch Nachrichten von den dortigen Systemen (z.B. Polizeiwagen) empfangen kann?
Antwort: Dafür müssten die Zertifizierungsstellen der Länder sich gegenseitig vertrauen bzw. eine übergeordnete Zertifizierungsstelle beauftragt werden. Das wird sicher noch eine Weile dauern.

Frage: Ohne diese Sicherheitsfunktionen wird es doch kaum möglich sein diese Technik einzuführen, oder?
Antwort: Das kann noch 6-8 Jahre dauern bis diese Technik serienreif ist.

Für Interessierte noch ein paar Links:

Feuchtigkeitstransportierend und Atmungsaktiv

Heute wurden die T-Shirts für den Berliner Firmenlauf Morgen 19:20 Uhr verteilt. Ich habe es natürlich gleich angezogen und es fühlt sich toll an!

ps. Ja ich bin Helge Schneider Fan.

Der langsame Tod von Flash

Auf meinen Flash-Blocker möchte ich um keinen Preis der Welt mehr verzichten. Ohne den Blocker geht meine CPU-Last innerhalb von Minuten in Richtung 90%, weil Flash als Werbeformat allgegenwärtig ist und zumindest auf meiner Plattform (OS X) unfassbar resourcenfressend programmiert wurde.

Ich nutze Flash eigentlich nur noch als Video-Player. Auf bunte, animierte Werbebanner, Blinken und Blitzen hier und da, kann ich gut verzichten und der Verzicht hält meinen Prozessor kühl.

Aber die Tage in denen Flash als Video-Player unverzichtbar war, neigen sich seit HTML5 dem Ende zu. Youtube zeigt bereits seit einiger Zeit eine HTML5 Demo, die ohne Flash auskommt (und mit mehr oder weniger allen neueren Browsern funktioniert).

Auf camendesign.com hat Kroc Camen mal den HTML5-Code zusammengestellt, der in modernen Browsern Videos ohne Plugin anzeigt und — falls das nicht unterstützt wird — auf Flash oder Quicktime-Plugins zurückfällt. [Zum Codec-Problem mit dem neuen video-Element hat Nico Brünjes ein paar Informationen zusammengestellt.]

Trotzdem: Ich höre das Flash-Totenglöckchen!

Freitag, 26. Juni 2009

Besuch des LinuxTag 2009

Am Donnerstag, den 25.06.2009 habe ich den LinuxTag 2009 und die IT-Profits besucht.

Etwas spät nahm ich in der ganz letzten Reihe beim Vortrag von Thorsten Frueauf Hochverfügbarkeit mit minimalem Cluster Platz. Seine Erläuterungen zu Grundlagen war nicht neu für mich, so dass ich Zeit hatte mein geborgtes Netbook mit Windows XP einzurichten. Ja, Windows XP, und ich schäme mich wirklich dafür, aber es war kein anderes Netbook/Notebook zur Hand. Immerhin hatte ich vorher daran gedacht mir die nötige WLAN-Sicherheitsausrüstung für Konferenzen vorzubereiten.

Meine Versuche Tweets loszuwerden konterte das identi.ca Webinterface leider abwechselnd mit 400er oder 500er Fehlermeldungen, so dass ich auf Twitter #linuxtag auswich.

Aber zurück zum Vortrag von Thorsten Frueauf: Gut besucht und mit praktischer Demo eines kleinen HA-Clusters bestehend aus Laptop mit OpenSolaris 2009.06 auf dem Virtualbox nochmal mit OpenSolaris 2009.06 lief. Er erwähnte besonders die neuen Netzwerk-Virtualisierungsfunktionen der OpenSolaris 2009.06 Version. Zum Abschluss wurde ein Fehlerfall, ein dreimaliger Ausfall des Apaches in kurzem Zeitraum, beispielhaft ausgelöst durch pkill httpd, vorgeführt. Wie erwartet wurde automatisch zum anderen Node gewechselt.

Der nächste Vortrag Linux-based High Performance Computing - Reloaded von Daniel Kobras enthielt eine Tortengrafik zu Verteilung der Software die in den meisten Top500 High Performance Computing Systemen steckt. Linux-basierte Systeme waren dort mit fast 90% verzeichnet. Das fand ich echt beeindruckend. Die nächste Zahl die mich beeindruckte war der Kaufpreis der Cray-I 1977: 7,9 Millionen US$. Wie überall wird viel Arbeit in die Verringerung des Energieverbrauchs gesteckt. Aus der Praxis erläuterte er die Verwendung von IPMI Shutdown und Start um unausgelastete Systeme zeitweise komplett auszuschalten.

Fortsetzung folgt.


Impressionen:
25062009(003) 25062009(006) 25062009(001)

heutiges Standup Protokoll

Ich habe zwar gerade zu Tobi gesagt, dass ich dies hier nicht kann aber ich habe mich durchgerungen und wollte hier auch vertreten sein.

Also Tobi hat vorgeschlagen, da ich seinen Urlaub am kommenden Mittwoch (den 01.07.2009) im Standup unterschlagen habe, im Blog bekannt zu geben, was ich hiermit tue.

Montag, 22. Juni 2009

Social Networking lohnt sich auch für Unternehmen

Eine neuere Studie (April 2009), die IBM in Kooperation mit dem MIT durchgeführt hat, räumt mit dem alten Vorurteil auf, exzessiver Gebrauch von sozialen Netzwerken verschwende unnötig Zeit - und damit auch Geld. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, wenn man der Studie folgen darf.
Es wurde das Kommunikationsverhalten von 2.600 IBM Beratern über den Zeitraum eines Jahres beobachtet. Es zeigte sich, dass v.a. die Mitarbeiter, die über diverse Kommunikationswege (wie E-Mail und auch Chat) einen engen Kontakt zu Ihren Führungskräften hatten, im Schnitt deutlich mehr Umsatz als Kollegen generierten, die nicht so gut vernetzt waren.

... those with strong links to a manager produced an average of $588 of revenue per month over the norm.

Via

Die zentralen Aussagen der Studie wurden übersichtlich in Ross Dawson's Blog zusammengefasst.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Schnelle Innovationen dank Web 2.0-Technologien

In Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten sind Innovationen gefragt. Der klassische Weg von einer Idee zur Umsetzung ist jedoch steinig und führt über die zeitaufwändigen und damit teuren Prozesse des innerbetrieblichen Vorschlagwesens.
Ein Artikel, der anschaulich Alternativen beschreibt, die auf Web 2.0-Technologien basieren und damit auch Wikis umfassen, findet sich in der aktuellen Ausgabe von "business on".
Lesenswert!

Samstag, 13. Juni 2009

Google-Wave

Vor einigen Tagen stellte Google ein neues Produkt namens „Wave“ vor. Von der Vorstellung auf Google Entwicklerkonferenz I/O gibt es ein andertalbstündiges Video.

Nachdem ich das Video gesehen hatte war ich ziemlich beeindruckt, hätte allerdings niemandem in weniger als andertalb Stunden erklären können was Google Wave eigentlich ist und zu was genau es nütze sein soll. Zumindest den ersten Teil, die Erklärung was es ist, hat mir freundlicherweise Gina Trapan (in weniger als 140 Zeichen!) abgenommen:

Q: Explain it in 140 characters, please. I'm still a bit in the shadow about what it DOES. -roxaloxa
A: Simplest terms: Google Wave is Gmail on crack. Imagine Gmail, Google Talk, and Google Docs in one big inbox.

Wozu Wave gut ist — oder wozu Crack gut ist — beantwortet die Antwort offensichtlich nicht. Nun gut, man ahnt es, man kann damit Dinge tun, die man mit E-Mail, Chat und online-Dokumenten tun kann. Und wenn man die Funktionalitäten von Google-Docs als Wiki-ähnlich auffasst, könnte es vielleicht in folgenden Stichworten beschrieben:

  • Kommunikation
  • Dokumentation
  • Wissensmanagment

Technisch beeindruckt Google Wave ungeheuer. Man sieht Dinge in einem Browser-Fenster, die man bislang für Science-Fiction, also für derzeit unmöglich umzusetzen, gehalten hat. Ähnlich wie das vor einigen Jahren mit Google-Maps war, die ich ehrlichgesagt bis heute für Zauberei halte. Auch wenn das Entwicklerteam von Google-Wave das gleiche wie das von Google-Maps ist, sehe ich einen entscheidenden Knackpunkt. Einem technischen Laien kann ich die Funktion und den Nutzen von Google-Maps in einem Atmenzug erklären. Selbst meine Großmutter kann Google-Maps bedienen: eine Adresse eingeben, Enter klicken — fertig (Wobei erfahrungsgemäss viele über sechzig-Jährige bereits vom Konzept der Enter-Taste überfordert sind). Meine Grossmutter oder meinen Eltern Google-Wave schmackhaft zu machen, kann ich mir derzeit nicht vorstellen.

Kurz: ich halte Google-Wave für eine grandiose Innovation, aber auch für eine zu komplexe, komplizierte Sache, als dass Sie ein Massenpublikum erreichen oder interessieren könnte. Meine Erfahrung zeigt, dass erfolgreiche Innovationen anfangs eher super-simpel sind und erst nach einigen Innovationszyklen kompliziert werden:

  • Fernseher, drei Programme, vier Bedienungselemente
  • Autos, drei Bedienungselemente
  • Telefon, ein Hörer, eine Wähl-Scheibe
  • World-Wide-Web, eine Eingabezeile
  • Twitter, 140 Zeichen

Selbst so etwas konzeptionell simples wie Chat überfordert bereits die meisten Menschen die ich kenne. Sie sind schlicht und ergreifend verwirrt von den vielen Informationen, Geräuschen und Reaktionen die ein einfacher Chat (oder schlimmer noch, Gruppenchat) auslöst.

Nichtsdestotrotz könnte Google-Wave unter Entwicklern und Technik-Freaks einen grandiosen Einstand feiern. Ich persönlich kann mir gut vorstellen mit den Features die Google-Wave bietet nützlich zu arbeiten, genauso, wie ich mir vorstellen kan, dass Google stark vereinfachte Spin-off-Produkte aus Wave ableitet. Warten wir also erstmal das Release ab und werfen zwei jahre danach nochmal einen Blick an dieser Stelle drauf. Ich wette, in zwei Jahren steht an dieser Stelle: Google-Wave wurde leider von Google eingestellt.

Freitag, 12. Juni 2009

"Die Biersäcke" beim Berliner Firmenlauf

Nach mehreren erfolgreichen Teilnahmen an der TEAM-Staffel im Tiergarten wollen wirs dieses Jahr wissen und stellen uns am 3.Juli einer noch größeren Herausforderung: 6km joggen beim Berliner Firmenlauf

Clemens, Denis, Frank, Maya und meine Wenigkeit wollens wissen. Es wird auch schon rund um die Uhr trainiert: Mit dem Fahrrad zur Arbeit, eine halbe Stunde joggen nach der Arbeit, Liegestütze am Kaffeeautomaten. So erreichen wir gemeinsam das Ziel, ambitioniert mit hochrotem Kopf und wackeligen Beinen laechelnd ueber die Ziellinie zu laufen.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Freikarten für die IT Profits 2009

EsPresto ist dieses Jahr an beiden Tagen auf der IT Profits, der Fachmesse für IT, Internet und Kommunikation vom 24.06 - 25.06.2009 im ICC vertreten.
Interessenten mailen uns bitte Namen und Postanschrift an ITP09@espresto.com und erhalten - solange der Vorrat reicht - eine Freikarte. Mit dem Bestellen der Freikarte sind keinerlei Verpflichtungen verbunden - über ein Kennen lernen würden wir uns natürlich freuen!

Mehr Details entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung

Mittwoch, 10. Juni 2009

[HOWTO]Joomla

Einer unserer Kunden wollte als CMS unbedingt Joomla haben. Nun hat Joomla nicht unbedingt den besten Ruf im Bereich Sicherheit, also musste fastCGI her.
Im Grunde ist die Umsetzung auch recht einfach. Unter Debian müssen nur folgende Pakete zusätzlich zu Apache2 und PHP5 installiert werden: "php-xml-parser, php5-xcache, apache2-suexec, libapache2-mod-fastcgi, libapache2-mod-fcgid, php5-cgi, apache2-mpm-prefork"
Als nächstes müssen wir die php.ini unter /etc/php5/cgi/php.ini noch ein wenig anpassen. Zum einen wird mit open_basedir der Zugriff auf das Verzeichnis wo Joomla installiert werden soll begrenzt, zB /var/www/joomla. Anschließend kann man noch den safe_mode aktivieren und mit disable_functions = system, passthru, phpinfo, show_source,exec, shell_exec, popen, proc_open gesetzt einige Funktionen von PHP deaktivieren.

In der Directory Directive des zu benutzenden Verzeichnisses muss folgender Inhalf eingefügt bzw geändert werden:
FCGIWrapper In der Directory Directive des zu benutzenden Verzeichnisses:


   FCGIWrapper /var/www/fcgi_php .php
   AddHandler fcgid-script .php
   Options Indexes FollowSymLinks MultiViews ExecCGI

/var/www/fcgi_php .php sieht wie folgt aus:


#!/bin/sh
export PHPRC="/etc/php5/cgi"
export PHP_FCGI_CHILDREN=2
export PHP_FCGI_MAX_REQUESTS=500
exec /usr/bin/php5-cgi

Der Eigentümer der PHP Dateien muss ein User mit einer UID <1000 sein.