EsPresto.org
Als ich mit dem (privat) Bloggen 2004 begonnen habe, war ich sehr darauf bedacht anonym zu bleiben. Aus der heutigen Sicht ist mir nicht ganz klar, wie ich zu der Annahme kam, dass eine Zuordnung meines Klarnamens zu dem was ich ins Internet schreibe, negative Effekte haben könnte.
Über die Jahre habe ich bezogen auf das Bloggen tatsächlich ausschließlich positive Erfahrungen gesammelt. Außerdem wurde mir nach und nach klar, dass Social Media kein vorrübergehendes Phänomen ist, sondern im Gegenteil - die einzelnen Social Media Plattformen in Zukunft auch für Unternehmen und dadurch eben im Beruflichen eine immer größere Rolle spielen werden. Die Grenzen zwischen Social Media im Privaten und im Geschäftlichen verwischen zunehmens - was nicht unbedingt schlecht ist.
2005 beispielsweise habe ich Felix Schwenzel bei einem Blogtausch kennen gelernt. Er schreibt ebenfalls seit über zehn Jahren ins Internet. Als ich 2007 meine erste Elternzeit antrat, hat er meinen Job als Projektleiter übernommen und arbeitet seitdem bei EsPresto.
Der Umgang mit Social Media und die Rolle, die das web 2.0 für Unternehmen spielt, interessieren uns beide. Ich glaube, man kann zu recht behaupten, dass wir uns über die Jahre ein solides Wissen zu diesem Thema angeeignet haben - das glücklicherweise nicht nur auf theoretischen sondern vielmehr praktischen Kenntnissen beruht. Denn es gibt nicht umsonst den Spruch: "In der Theorie besteht kein Unterschied zwischen Theorie und Praxis, in der Praxis schon."
Wir freuen uns deswegen sehr, dass wir im vergangenen Jahr gemeinsam einen Workshop zu dem Thema bei einem unserer Kunden halten konnten. Inhaltlich befasste sich der Kick-Off Workshop zum einen mit der Frage, welche Sozialen Netzwerke eine Rolle für Unternehmen spielen. Des weiteren behandelten wir die Frage nach den Zielgruppen: Ist der etablierte Begriff der Zielgruppe noch angemessen und wenn nicht, welche Auswirkungen hat das auf die Kommunikation im web 2.0? Wir beleuchteten Erfolgsfaktoren und stellten einige Möglichkeiten zum Monitoring vor. Zum Abschluss gaben wir einen Ausblick auf eine mögliche Social Media Strategie. Auch der Umgang mit Fehlern - ein Thema das gerade aktueller denn je ist - spielte eine Rolle in unserem Workshop.
Gerne stellen wir Auszüge der Präsentation zum Thema Social Media für Unternehmen zur Verfügung und da uns der Workshop sehr viel Spaß gemacht hat und das Feedback sehr positiv war, freuen wir uns über weitere Interessenten.
14:31 06.01.2012 | Permalink | Patricia Cammarata | Wiki | Kommentare[0] | Tags: cammarata social_media schwenzel
Zertifikat für Tomcat 6 keystore erneuern
Die Verlängerung eines Zertifikats im Tomcat keystore hat ein paar Stolperfallen. Hier eine Schritt für Schritt Anleitung:
CSR
Beim Zertifikatsaussteller des Vertrauens ist mit dem CSR ein neues Zertifikat zu beauftragen. Das erste CSR kann weiter verwendet werden. Liegt dieses nicht vor, muss ein neues CSR mittels keytool und aktuellem keystore erstellt werden.
CRT
Erste Stolperfalle: Kommt das Zertifikat mit sogenannten Intermediate-Zertifikaten der Zertifizierungsstelle, sind diese zuerst zu importieren! Es können mehrere Zertifikate in der Datei intermediate.crt enthalten sein.
keytool -import -alias intermed -keystore ./tomcat.keystore -trustcacerts -file ./www.mywebsite.foo-2011-12-14.intermediate.crt
Danach wird das eigentliche Zertifikat importiert. Hier lauert die nächste Stolperfalle: Das neue Zertifikat muss mit dem gleichen Alias importiert werden wie das alte.
keytool -import -alias tomcat -trustcacerts -file ./www.mywebsite.foo-2011-12-14.crt -keystore ./tomcat.keystore
In diesem Beispiel ist der Alias "tomcat".
Mittels
keytool -v -list -keystore ./tomcat.keystore
lässt sich der Alias herausfinden.
Tomcat
Ein Tomcat Neustart ist notwendig damit der neue Keystore geladen wird.
09:14 15.12.2011 | Permalink | Frank Schubert | Administration | Kommentare[0] | Tags: keytool renew intermediate zertifikat crt x509 tomcat
Wissen und Macht - Die neue Freiheit Internet?
Am 10. und 11. November 2011 fand das Symposium Wissen und Macht in Berlin statt, das ich mir sehr gerne angeschaut habe. Allein schon der Ort - das Deutsche Technikmuseum Berlin - wäre es schon wert gewesen dort hin zu gehen. Zwischen alten Dampfloks berichteten verschiedene "Internetexperten" über die Chancen und Risiken, die das Internet zukünftig bieten wird.
Die zweitägige Veranstaltung hatte drei Themenschwerpunkte:
1. Das Internet als Bildungsinstrument
2. Das Internet als politisches Instrument
3. Das Internet als Wirtschaftsinstrument
Bestimmte Referenten waren mir bereits vorher bekannt, u.a. Markus Beckedahl, Dr. Sandro Gaycken und Prof. Dr. Gunter Dueck - andere haben mich sehr positiv überrascht, allen voran Prof. Dr. Debora Weber-Wulff und Frank Schomburg.
Zu meinem Erstaunen schienen die meisten Referenten Bedenkenträger zu sein und warnten im Wesentlichen vor den Risiken des Internets.
Der Abschlussvortrag von Prof. Gunter Dueck drehte diese Sichtweise komplett um. Wenngleich etwas langatmig wurden doch sehr plastisch die gesellschaftlichen Veränderungen der kommenden Jahre dargestellt. Die Worte von Prof. Dueck empfanden einige Referenten und auch einige Personen im Publikum als Provokation und so kam am Ende noch eine interessante Diskussion zustande.
Wer nicht dabei sein konnte, kann sich den aufgezeichneten Livestream nachträglich anschauen.

Weitere Eindrücke:
Olivertacke.de
Stephanurbach.de
12:20 07.12.2011 | Permalink | Patricia Cammarata | Wiki | Kommentare[0] | Tags: internet cammarata risiken symposium #wissen2011 chancen
7. Stuttgarter Wissensmanagement-Tage 2011 – EsPresto war dabei!
Am 16. und 17. November fanden nun wieder die "Wissensmanagement-Tage" in der Stuttgarter Liederhalle statt. Wir waren mit einem Stand in der begleitenden Fachausstellung und einschlägigen Best Practice-Vorträgen dabei, zusammen mit unserem Kunden - den Berliner Stadtreinigungsbetrieben!

Die WiMa-Tage haben sich längst zu einem Fachkongress mit Eventcharakter in der Wissensmanagement-Branche etabliert
Bereits in den letzten Jahren gab es einen großen Zuspruch an dem Event. So auch dieses Jahr. Rund 250 Teilnehmer fanden sich zusammen und tauschten sich intensiv über ihre Erfahrungen zu IT-Lösungen und Wissensmanagement aus. Die hohe Besucherqualität schaffte eine angenehme Atmosphäre zum Plauschen, da das Interesse und das fachliche Wissen der Teilnehmer sehr ausgeprägt war. Die WiMa-Tage richten sich jedes Jahr an Wissensmanager und Fach- sowie Führungskräfte, die sich explizit mit der Schaffung, Organisation und Nutzung von unternehmensrelevantem Wissen beschäftigen.
Auf der Fachausstellung, wo wir mit über 30 Ausstellern vertreten waren, konnten Besucher bei uns einen Einblick in die Wiki-Lösungen "Confluence" und "XWiki" oder in die Projektmanagement-Software "JIRA" bekommen oder sich einfach mit uns austauschen.

Knackiges Programm an beiden Kongresstagen
In Plenums-, Fachforumsvorträgen und Praxisworkshops, die an den beiden Kongresstagen jeweils über den ganzen Tag verteilt stattfanden, gaben Experten ihre Erfahrungswerte weiter. Die Themenfelder beschäftigten sich mit der Trendentwicklung des Wissensmanagements: Wo geht die Entwicklung des Wissensmanagements hin? Was sind die Schwerpunkte? Was sind die Hürden in der Praxis? Und wie kann Wissen im Unternehmen gewinnbringend gebündelt und verwaltet werden? Social Media, Suchalgorithmen und Kommunikationsformen wie Unternehmens-Wikis, Microblogging, Instant Messaging & Co. waren nur einige von vielen Themenfeldern.
Neben Unternehmen wie T-Systems, IBM und der Commerzbank gab auch die EsPresto AG mit der BSR ihre Best Practice-Erfahrungen zum Besten. Unser Kunde präsentierte in dem Zusammenhang, wie eine Wiki-Einführung im Unternehmen gelingen kann und welcher Schritte es bedarf, das Wiki-Konzept schlussendlich in der Unternehmenskultur fest zu verankern.
Im Gespräch waren unter anderem aber auch Redner wie Christian Kind (Pumacy Technologies AG), Stefan Voigt (Fraunhofer IFF), Alexander Koppe und Ulrich Schmidt (EnBW AG), Klaus Rippert (Attensity Europe GmbH) und Mate Ezgeta (United Planet GmbH).

Nur was ist nun ein mögliches Fazit?
Es gibt gute Ansätze. Laut den Experten wird das persönliche Wissensmanagement zukünftig an Bedeutung gewinnen - der einzelne Wissensmanagener, der sich intensiver seinen Kompetenzen widmen wird. Nach wie vor steht die Verankerung von "Offenheit" in der Unternehmensphilosophie selbst ganz weit oben auf dem Plan für ein Erfolgsrezept von gewinnbringendem Wissensmanagement im Unternehmen. Nur wenn die Kommunikation im Unternehmen auch "vorgelebt" und "gelebt" wird, kann "Enterprise 2.0" sich etablieren. Management und Unternehmenskultur sind hier gefragt. Auch ein vereinfachter Zugriff via einer intuitiven Bedienbarkeit auf Informationen muss gewährleistet werden.
Laut Gabriele Vollmar, Präsidentin der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (GfWM), wird sich "Wissensmanagement" als Disziplin selbst verabschieden, da die „Unternehmensführung wissensorientiert wird und Organisationsstrukturen wissensfördernd sein werden. Wissensmanagement wird diffundiert sein … weil der Unternehmer selbst Wissensmanager sein wird … Die Organisation wird ein Wissensunternehmen … und Wissensmanagement wird eine Selbstverständlichkeit.“ Lassen wir uns überraschen.
Wer sich für Wissensmanagement interessiert, sollte unbedingt in der XING-Gruppe des Magazins "wissensmanagement" reinschauen. Hier findet man Fachartikel, News, Studien, Praxisberichte, Termine und Links rund ums Thema Wissensmanagement.
13:04 25.11.2011 | Permalink | kumpf | Allgemeines | Kommentare[0] | Tags: impressionen wissensmanagement wima-tage 2011 kongress
Wikis ändern die Kommunikationsstrukturen in Unternehmen
Vor rund zehn Jahren habe ich ein Praktikum in einer Unternehmensberatung gemacht. Wir sind von Kunde zu Kunde gefahren und haben im wesentlichen Kommunikationsprobleme behoben. Hätte ich eine Strichliste angefertigt, welche die meist gesagten Sätze festgehalten hätte, wären auf den ersten Plätzen sicherlich: "Das hat mir niemand gesagt", "Wie hätte ich das wissen sollen" und natürlich als Gegenposition "Kommunikation ist keine Einbahnstraße!" zu finden gewesen.
V.a. an typischen Schnittstellen (z.B. Schichtwechsel oder auch Top-Down-Unternehmenskommunikation) gab es Reibungsverluste bzw. wichtige Informationen erreichten ihren Empfänger nicht. Unterm Strich führte das bei den Mitarbeitern zu Unzufriedenheit und kostete dem Unternehmen Geld. Mit dem "mir sagt man ja ohnehin nichts"-Argument zogen sich manche Mitarbeiter zurück und übernahmen immer weniger Verantwortung - selbst für ihre eigenen Aufgaben.
Auf dem Symposium "Wissen und Macht" am 10. und 11. November 2011 zeigte einer der Referenten ein passendes Bild zu dieser "Feed Knowledge"-Kultur: Ein Vogelnest in dem mehrere kleine Vögel mit weit aufgesperrten Mäulern darauf warten, gefüttert zu werden.

Foto: Bruce, "Falalala-LAAAAAAAAAAAAA!"
Some rights reserved
Quelle: www.piqs.de
Wikis läuten das Ende dieser Kultur ein. Das merke ich im Arbeitsalltag selbst immer mehr. Unser Intranet ist gefüllt mit fast allen wichtigen Informationen. Dass ich an einem Tag vielleicht nicht im Büro war und deswegen eine Sitzung verpasst habe, kommt natürlich vor. Allerdings habe ich immer die Möglichkeit die wichtigesten Punkte im Intranet nachzulesen. Das ist meine Verantwortung. Natürlich steht nicht ALLES in unserem Intranet - aber man kann sich eben nicht mehr bequem zurücklehnen und sagen: Ich weiß von nichts, das hat mir niemand gesagt. Wenn ich etwas nicht verstehe oder mir Details fehlen, ist es plötzlich meine Aufgabe aktiv nachzufragen und nicht die Aufgabe desjenigen, der die Informationen bereits verteilt hat. Das war am Anfang eine Umgewöhnung. Heute habe ich mich damit angefreundet und habe das Gefühl auf viel mehr relevante Informationen zurückgreifen zu können als "früher". Ich kenne die Verantwortlichen, ich bin immer in der Lage mit einen Grundstock an Informationen zusammen zu sammeln und kann dann auf die entsprechenden Personen zugehen und meine restlichen Fragen los werden.
11:26 17.11.2011 | Permalink | Patricia Cammarata | Wiki | Kommentare[0] | Tags: kommunikation unternehmenskultur wiki cammarata informationen
Word-Dokumente ins Wiki importieren (XWiki)
Da man ein Wiki nie leer starten sollte, stellt sich die Frage, mit welchen Inhalten man beginnt. Sich intensiv damit auseinanderzusetzen was geeigenete Inhalte sein könnten, ist eine der zentralen Erfolgskriterien beim Start eines Wikis.
Auch ist es oft mühsam alle Inhalte händisch und neu anzulegen. Ein Weg unkompliziert bereits vorhandene Inhalte in ein Wiki zu bekommen, ist der Import von Word-Dokumenten.
Wie funktioniert das?
Um ein Dokument zu importieren, geht man oben links unter "ERSTELLEN" auf "Seite aus Office-Dokument".

Im nächsten Zwischenschritt, geben Sie Ihre Dokumentenquelle an, den Seitennamen und legen fest in welchem Bereich die neu generierte Seite entstehen soll.

Enthält Ihr Dokument Formatierungen, vergessen Sie nicht den Haken bei "Stile filtern" zu setzen. Sonst werden die bestehenden Formatierungen nicht übernommen. Die erzeugte Wiki-Seite sieht dann nicht gut aus.

Wenn Sie jetzt "IMPORTIEREN" wählen, wird die Seite erstellt.

Das Ergebnis können Sie sich gleich anschauen. Probleme kann es geben, wenn Ihr Dokument Sonderzeichen enthält. Sie sollten diese vorher löschen und erst dann eine Seite erzeugen. Sonderzeichen können von XWiki im Allgemeinen nicht verarbeitet werden.
DOC- und ODT-Endungen konvertiert XWiki problemlos. Leider funktioniert der Import bei anderen Formaten (noch?) nicht. Voraussetzung für den Import ist, dass ein OpenOffice-Server aufgesetzt ist. Je nach XWiki-Version ist der Ort, an dem die "Seite aus Office-Dokument erstellen" Funktion an einer anderen Stelle. Der oben beschriebene Fall illustiert XWiki Version 3.1.
12:06 08.11.2011 | Permalink | Patricia Cammarata | Wiki | Kommentare[0] | Tags: importieren xwiki wordimport dokumentenimport cammarata import howto dokumente
Die goldene Regel im SEO lautet eigentlich: Optimieren Sie ihre Website für Menschen nicht für Suchmaschinen.
Es geht also um Inhalte. Inhalte, die Google einliest und auf die Besucher stoßen, wenn sie bestimmte Wortkombinationen (Keywords) eingeben. Diese Keywords sind in der Vergangenheit übertragen worden und konnten in der Statistik, sofern man Google Analytics oder ein anderes Webstatistiktool benutzt hat, ausgewertet werden.
Seit Mitte des Monats werden diese Keywords nicht mehr übertragen, wenn ein Besucher unter Google (also z.B. Mail, Google+, RSS-Reader,...) eingeloggt ist und sich somit über eine https-Verbindung im Internet bewegt. Der GoogleWatchBlog befürchtet somit schon den Tod des SEOs. Google schaltet sein Keywordtracking für Analytics Nutzer also ab – zumindest für google.com. (Die DE-Domain ist zunächst noch nicht betroffen) Es wird geschätzt, dass dies ungefähr 10% des Traffics ausmacht. Alle anderen Suchanfragen werden unverändert erfasst.
Die Informationen aufgrund derer Anbieter von Websites zukünftig schließen können, welche Inhalte besonders gefragt sind, reduzieren sich somit nicht unerheblich. Für den User selbst bedeutet das natürlich mehr Sicherheit, denn je mehr Daten erhoben werden, desto mehr Informationen werden von dem einzelnen User Preis gegeben. Nicht unbedingt wünschenswert.
Sehr freundlich von Google – mag man auf den ersten Blick denken.
Konsequent filtert Google in Zukunft aber nicht. Bei Google Adwords macht Google eine Ausnahme. Hier werden weiterhin zu statistischen Auswertung die Keywords erfasst – egal ob ein User eingeloggt ist oder nicht. Bei den eigenen Geldeinnahmequellen hört die Sensibilität für Datenschutz offensichtlich auf.
Es bleibt außerdem abzuwarten, ob Google wirklich sensibel geworden ist oder ob dies nur eine Vorbereitung ist, einen Teil der Analytics Dienste kostenpflichtig zu machen, so wie Google dies für die Google Maps API-Dienste für Unternehmen bereits getan hat. Dann würde Google an zwei verschiedenen Stellen zur Kasse bitten: Einmal die User, die unverändert umfassend persönliche Daten zur Verfügung stellen und auf der anderen Seite die Unternehmen, die Geld dafür bezahlen müssen, um diese Daten auch zukünftig zu erhalten.
10:02 03.11.2011 | Permalink | Patricia Cammarata | Allgemeines | Kommentare[0] | Tags: statistik keywords auswertung adwords google cammarata
Was hat ein FBI-Agent mit der EsPresto AG zu tun?
Ich habe vor kurzem ein Buch gelesen "Menschen Lesen", von Joe Navarro einem FBI-Agenten.
Er erzählt in seinem Buch hauptsächlich über Körpersprache, was der Firma vielleicht weniger hilft, doch er behandelt auch zwei ganz wesentliche Punkte, die Gestaltung der Web-Seite und die Einrichtung, oder das Äußere des
Gebäudes (Firma).
Interessant finde ich seine Sichtweise, mit der er an das Ganze herangeht. Wenn beispielsweise einem Chinesen Hühnerfüße munden, so kann es ein Deutscher ganz grausig finden.
Und um das Ganze Mal auf das Buch zu beziehen, wäre mir auf einer Web-Seite beispielsweise die komische Schriftart aufgefallen und dem Agenten die lange Ladezeit, denn Geschäftsleute brauchen Informationen schnell, nicht niedlich verpackt.
Hier zitiere ich mal seine sechs Punkte, die Grundregeln für die nonverbale Gestaltung von Web-Seiten und greife zwei Beispiele heraus, um zu zeigen, dass die Tipps bereits für die EsPresto-Web-Seite umgesetzt sind.
- Sie muss optisch ansprechend wirken: Die Farben sollten nicht zu grell sein; vermeiden Sie zu viel Bewegung, das lenkt nur unnötig ab; alles sollte intuitiv und leicht erkennbar sein.
(Wir, die EsPresto AG setzten auf dezente Grautöne)




- Halten sie die Auswahlmöglichkeiten überschaubar. Die meisten Menschen ziehen es vor, aus vier oder fünf Menüpunkten pro Seite zu wählen, die dann auf weitere Unterseiten führen, als von vornherein mit einer Seite konfrontiert zu werden, die eine schwindelerregende Fülle von Optionen bietet; das überfordert sie.
- Jede neue Auswahl sollte das Interesse des Besuchers weiter steigern, indem das Angebot immer stärker auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten wird (kategorisieren Sie Informationen).
- Belohnen Sie die Besucher optisch, je konkreter ihre Suche wird (ein Klick auf den Menüpunkt Kajak beispielsweise führt zu einer Seite, auf der ein Kajak im Hintergrund abgebildet ist. Ein Klick auf Wanderkajak führt zu Bildern von Menschen , die mit ihren Booten eine Tour unternehmen). Bilder reichern schriftliche Informationen mit Emotionen an. Vergessen Sie nicht, dass der visuelle Kortex einen Großteil unseres Gehirns ausmacht. Halten Sie ihn beschäftigt.
- Schnell und übersichtlich statt langsam und unübersichtlich. Es ist besser, nur eine einzelne Webseite anzubieten, die sich schnell
öffnet, als eine komplexe Seite zu gestalten, die nur langsam lädt. Sie sind vielleicht ein Meister Ihres Fachs, aber die Besucher
Ihrer Seite werden das niemals erfahren, wenn sie sich nicht zügig öffnet.
- Fordern Sie ihre Besucher auf, aktiv zu werden, etwa durch die Anmeldung für einen Newsletter, die Kontaktaufnahme mit einem Support-Center oder die Möglichkeit, Artikel mit nur einem Mausklick zu erwerben.
(Das tut die EsPresto AG auch, durch die Punkte Kontakt fordern wir Besucher auf mit uns in Kontakt zu treten oder Sie werden aktiv im Abschnitt Demo)

Sie können die anderen Punkte ebenfalls mit der EsPresto Web-Seite vergleichen.
Ich bin fest überzeugt, das vieles aus dem Buch der Firma helfen kann, wenn es auch nur Details sind.
11:00 02.11.2011 | Permalink | Josef | Allgemeines | Kommentare[0] | Tags: espresto firma menschen fbi joe einrichtung navarro körpersprache buch web-seite ag interessant nonverbal agent lesen gestaltung
Wenn Menschen an verschiedenen Orten gemeinsam an einem Projekt arbeiten, eignet sich meist ein Wiki besonders gut für die Zusammenarbeit. Dies ist insbesondere auch dann der Fall wenn diese Orte in verschiedenen Ländern liegen, denn die meisten Wiki-Softwarelösungen bieten das Feature Mehrsprachigkeit an.
Auch XWiki bietet bereits seit einigen Jahren die Möglichkeit Wiki-Seiten parallel in mehreren Sprachen anzulegen.
Mit Version 3.1. ist das Ganze noch ausgereifter und es werden laut Website des Anbieters 25 Sprachen unterstützt.
Wie stellt man Mehrsprachigkeit im Wiki ein?
Die Voreinstellung "Mehrsprachigkeit" kann nur vom Administrator vorgenommen werden. Dieser geht zunächst auf "Wiki administrieren".

Danach wählt man das Menü "Lokalisierung".
Hier Wiki auf "Mehrsprachig"-> "Ja" umstellen.
Im Feld darunter werden die Abkürzungen für die jeweiligen Landessprachen angegeben. Diese sind den XWiki-Seiten zur Mehrsprachigkeit zu entnehmen. Damit ist die Möglichkeit geschaffen, erstellte Seiten parallel in mehreren Sprachen anzulegen.
Wie erstellt man mehrsprachige Seiten im Wiki?
Um eine Seite in mehreren Sprachen zu erstellen, muss man kein Administrator sein. Jeder "normaler" User kann das ebenfalls. Man erstellt eine Seite und geht nach Fertigstellung in den Bearbeitungsmodus. 
Hier gibt es im rechten Bereich die Möglichkeit weitere Sprachversionen zu aktivieren.
Speichert man, so existiert die erstellte Seite somit in unterschiedlichen Sprachversionen. In der Ansicht kann oben rechts im Wiki unter der Suche durch einfaches Klicken in die andere Sprache gewechselt werden.
Theoretisch ändert sich mit dem Wechsel in die andere Sprache auch die Sprache der Menüführung. Praktisch liefert XWiki die Menüsprache nur in Englisch, Deutsch und Französisch. Stellt man beispielsweise auf "Italienisch", wird die Menüführung Englisch.
XWiki ist eine Open Source Software. Sie können ihre eigene Übersetzung selbst einpflegen. Liegt ihnen eine Übersetzung für die einzelnen Punkte vor, können sie diese auf der XWiki Übersetzungseite hinterlassen. So besteht die Möglichkeit, dass die Entwickler von XWiki die Sprachversion zukünftig in der übersetzen Variante anbieten.
Sollten Sie mit dem Gedanken spielen ihr Wiki in mehreren Sprachversionen anzulegen, dann raten wir dazu, diese Entscheidung möglichst zum Start ihres Wikis zu treffen, denn man kann bereits erstellte Seiten nicht rückwirkend in parallelen Sprachversionen erstellen und muss sie dann neu (per copy & paste - was je nach Anzahl und Verlinkungen dennoch recht aufwändig werden kann) anlegen.
12:32 01.11.2011 | Permalink | Patricia Cammarata | Wiki | Kommentare[0] | Tags: mehrsprachigkeit sprachen mehrere multilingual howto cammarata wiki xwiki
Ich bin Schülerpraktikant bei der EsPresto AG und will meine Erfahrungen und Eindrücke für nächste Praktikanten hier im Blog ihnen überlassen.
Bevor ich hier her kam, hatte ich noch Zweifel ob das der richtige Platz für mich wäre, aber die verflogen ziemlich schnell.
Ich dachte, ich würde mich nur mit Buchstaben und Zahlencodes herumschlagen (für Leute, die es mögen, ist hier auch was dabei), doch es gibt viele Bereiche, in die man hier eintauchen kann.
Zum Beispiel für Kommunikative das Marketing oder für Ruhigere das Programmieren. Junge und Alte, Männer und Frauen - das ist doch eine breite Masse?
So können verschiedenste Persönlichkeiten hier einen Platz finden, ganz im Gegenteil zu anderen Betrieben,Jobs oder Firmen, die sich auf eine Arbeit spezialisieren:
Mechaniker sollten ihre schwarzen Hände und den Ölgeruch nach der Arbeit mögen,
Lehrer sollten Kinder wenigstens nicht schrecklich finden :) , Maler ihre Pinsel und das streichen gern haben.
Und um mal vom Oberflächlichen auf das Denken von Praktikanten mit 14-16 Jahren zu kommen, finde ich gut, was es hier gibt: Freundliche Kollegen, flexible Arbeitszeiten, ein Rechner mit Internet, diese gemütlichen Stühle, eine große Auswahl an Tee, leckerer Kaffee und - zu meiner Überraschung und Freude - "Club Mate".
Rund um gesagt:
Wer Regale einräumen will, sollte jetzt aufhören zu lesen, DOCH wer von abwechslungsreicher und sehr computerhaltiger-Arbeit träumt, der kann damit aufhören, denn er hat sie hier gefunden!
11:02 25.10.2011 | Permalink | Josef | Firma | Kommentare[0] | Tags: 14 club praktikum 15 eindrücke schüler 16 mate erfahrungen mitarbeiter kaffe schülerpraktikum computer tee job beruf
Seitenvorlagen mit XWiki benutzen
Es gehört für mich bereits seit langem zum Berufsalltag mit einem Wiki zu arbeiten. Wie praktisch das ist, merke ich v.a. wenn ich Jahre später Antworten suche und sie in dem Wiki tatsächlich finde. Nachdem ich mich daran gewöhnt habe, frage ich mich oft, wie man überhaupt ordentlich arbeiten kann OHNE ein Wiki zu benutzen. Ebenfalls sehr hilfreich ist es im Wiki Templates (oder Seitenvorlagen) benutzen zu können, denn es gibt Seiten (Layouts), die man immer wieder braucht (z.B. Gesprächsprotokolle, Projektdokumentationen, Adresslisten, ...) In XWiki ab Version 3.1 geht das völlig problemlos. Hat man sich erstmal eine Seitenvorlage erstellt, kann man diese ganz einfach über die Funktion "Erstellen - Seite" ansteuern.
Man gelangt in ein Zwischenmenü, welches fragt, ob man eine leere Seite oder eine der vorhandenen Seitenvorlagen nutzen möchte, klickt auf "Erstellen" und schon ist die Seite angelegt.
16:20 05.10.2011 | Permalink | Patricia Cammarata | Wiki | Kommentare[0] | Tags: vorlagen templates cammarata seitenvorlagen formulare xwiki howto
"Wiki in Unternehmen" - Kurzinterview mit Maya Biersack, EsPresto AG
Diskutieren Sie mit! Maya Biersack (Vorstand der EsPresto AG) im Interview zum Thema "Wiki in Unternehmen" im Forum der XING-Gruppe "wissensmanagement - Das Magazin für Führungskräfte", der XING-Community des renommierten Wissensmanagement-Magazins, welches sich ausschließlich dem Themenbereich des Wissensmanagements widmet und sich speziell an Führungskräfte und Entscheider aus den unterschiedlichsten Branchen richtet.
Im Forum Trends und Marktblick - Das Experteninterview führt das Magazin regelmäßig Kurzinterviews zu bestimmten Fachthemen durch, wobei den Experten Fragen gestellt und mitdiskutiert werden kann.
16:07 29.09.2011 | Permalink | kumpf | Wiki | Kommentare[0] | Tags: xing enterprise2.0 wiki interview
EsPresto sucht ab sofort einen Software-Entwickler/in
Können Sie sich vorstellen, in einem jungen und innovativen Team eines Software-Unternehmens zu arbeiten?
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir für die Entwicklung von Web-Anwendungen ab sofort eine/n "Software-Entwickler/in".
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Gehaltsvorstellung, vorzugsweise per E-Mail an:
Mandy Riwoldt
career@espresto.de
oder per Post an:
EsPresto AG
Breite Str. 30-31
10178 Berlin
14:53 29.09.2011 | Permalink | kumpf | Firma | Kommentare[0] | Tags: jobs stellausschreibung
Wenn Programmiersprachen Schiffe wären …
Java wäre ein Containerschiff. Sehr wuchtig. Sehr unternehmer-isch. Kann grosse Mengen Fracht tragen. Trägt jedes Projekt. Macht nicht besonders viel Spass es zu fahren.
Perl ist ein Schlepper. Stark genug um Java mit 80 Zeichen (oder weniger) rum zu ziehen.
Ruby ist schwierig zu beschreiben. Es ist geschmeidig, sexy und es macht Spass es zu fahren. hier ein Foto. Auch sehr trendig.
PHP ist ein Bambusfloss. Eine Reihe von Hacks hält es mit ein paar Schnüren zusammen. Schwimmt trotz allem.
C ist ein nuklear angetriebenes U-Boot. Die Gebrauchsanleitung ist wahrscheinlich in irgendeiner Fremdsprache verfasst, dafür ist aber jede erdenkliche Hardware performance-optimiert.
HTML ist eigentlich gar keine Programmiersprache Schiff.
(Von hier geklaut, bzw. von dort übersetzt (/via))
15:48 15.06.2011 | Permalink | Felix Schwenzel | Allgemeines | Kommentare[1] | Tags: programmiersprachen c perl java php schwenzel ruby
16:15 18.04.2011 | Permalink | kumpf | Allgemeines | Kommentare[0] | Tags: bloggergurus rp11 republica schwenzel

